Rhombendodekaeder
Das Erscheinungsbild der Rhombendodekaeders wird durch 12 Rhombenflächen bestimmt. Bei Diamantrhombendodekaedern sind die Kristallflächen immer mehr oder wenig gewölbt.
Ein Kristall hat normalerweise ebene Flächen. Gewölbte Flächen sind für Lösungskörper charakteristisch. Bei Diamant findet man viele Übergänge von der oktaedrischen zur rhombendodekaedrischen Form. Die Oktaederkanten werden dabei abgerundet und breiter. Sie können sich mit allen Übergängen zu Rhombenflächen entwickeln.
Wahrscheinlich sind die gewölbtflächigen Diamantrhombendodekaeder alles Lösungsformen.
Die Steine haben durch ihre gewölbten Rhombenflächen einen rundlichen Habitus. Große, schöne Steine, wie sie besonders in Namibia häufiger gefunden werden, bezeichnet man deshalb als Rollers.
Durch die fließenden Übergänge der Formen vom Oktaeder zum Rhombendodekaeder ist es schwer einzuschätzen, ob nicht gar die Rhombendodekaeder die häufigste Erscheinungsform ideal kristallisierter Diamanten ist.
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