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Fantasieschliff
Der persönliche Geschmack, der natürlich oft vom Zeitgeist oder Zeitgeschmack beeinflusst wird, setzt individuell die Priorität, wie ein Diamant geschliffen sein sollte.
Wir sind durchaus der Meinung, dass es neben dem klassischen runden Brillanten auch bei Diamant viele Schliffspielarten geben sollte. Bei jedem Schliff, auch wenn er noch so hoch gelobt und patentiert wird, werden immer Kompromisse zwischen Reflexbildern, Helligkeit, Farbenspiel und Größe des Steins geschlossen. Es gibt kein non plus ultra, keinen Idealschliff.
Fantasieschliffe, wie wir sie anbieten, sind nach unserer Meinung sehr attraktiv. Sie verletzen kein Patent und sind auch von uns nicht patentrechtlich geschützt. Wir überlassen dem Kunden, ob er sie schön findet oder sich für den streng standardisierten Brillanten entscheidet.
Der Trend zu Fantasieschliffen wurde wesentlich von dem bekannten Antwerpener Schleifer Gabi Tolkowsky beeinflusst, der zwischen 1986 und 1987 eine Reihe von neuen Schliffformen erfunden hat. Die Schliffe haben Blumennamen wie »Fire Rose«, »Sunflower«, »Marigold«, »Dahlia« und »Zinnia«. Bei diesen Schliffkreationen spielt die Materialausnutzung von flachen Rohsteinen eine besondere Rolle. Aber auch dreieckige Steine und Schliffe, die durch hochreflektierende sehr einfache Formen auffallen aber kaum farbige Dispersion zeigen, kommen mehr und mehr in Mode.
| Moderne Schliffe für Diamanten |
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| »Fire Rose« |
»Marigold« |
»Dahlia« |
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Fire Rose, Marigold, Dahlia, Zinnia und Sunflower sind die fünf Blumenschliffe, die Gaby Tolkowsky 1988 entwarf. |
| »Zinnia« |
»Sunflower« |
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| Princess Cut - Princess-Schliff |
Barion Cut - Barionschliff Basil Watermeyer, 1971 |
Radiant Cut - Radiantschliff Henry Grossbard, 1977/78 |
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Spirit Sun Munsteiner/Freiesleben, 1990 |
Context Cut Munsteiner/Freiesleben, 1990 |
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Lion Cut - Löwenschliff Paul de Maere, 1999 |
Profile Cut - Profilschliff Arpad Nagy, 1961 |
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